Christoph Schneider
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Der 1989 in Frankfurt am Main geborene Klarinettist Christoph Schneider erhielt im Alter von acht Jahren ersten Klarinettenunterricht - zunächst bei Markus Klee in Mainz, später bei Markus Jammers in Wiesbaden. Nach einem Jungstudium bei Johannes Gmeinder an der HfM Mainz absolvierte er Diplom- und Masterstudien bei Martin Spangenberg in Weimar und Ralph Manno an der HfMT Köln.

Schon früh wurde er mehrfacher Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ in Solo-, Duo- und Ensemblewertungen, erhielt Förderpreise des Lions-Club und der Carl-Hempel-Stiftung Wiesbaden. Als jüngster Teilnehmer gewann er 2007 in Mainz den Hochschulwettbewerb, bekam Stipendien der Stiftung „Villa musica“ sowie der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz und wurde in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Weitere Erfolge feierte er 2012 als Finalist des 18. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerbs in Kassel, wo er mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde sowie beim Internationalen Klassikpreis „Richard-Bellon-Wettbewerb“ als 2. Preisträger. Beim 12. Internationalen Aeolus-Wettbwerb 2017 wurde Christoph Schneider als Gesamtsieger der Kategorie Klarinette mit dem 3. Preis sowie dem Sonderpreis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik ausgezeichnet.

Besonders hohen Stellenwert in seinem künstlerischen Leben hat für Christoph Schneider die Kammermusik. Mit dem 2009 von ihm mitbegründeten canorusquintett wurde er erster Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, wie dem „Henri-Tomasi-Wettbewerb“ Marseille oder dem Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb. Beim Deutschen Musikwettbewerb wurde das Ensemble mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Es folgten der Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks sowie der Förderpreis der Jeunesses Musicales beim Internationalen Wettbewerb der ARD 2014 in München.

Als Orchestermusiker war Christoph Schneider Mitglied des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz, des Bundesjugendorchesters sowie der Jungen Deutschen Philharmonie, zudem spielte er in Klangkörpern wie dem Staatstheater Wiesbaden, dem Beethoven-Orchester Bonn, im Staatstheater Darmstadt oder im Orchester der Deutschen Oper Berlin. Auf Konzertreisen, die ihn u.a. nach Großbritannien, Frankreich, in die Niederlande, Italien, Polen und Südosteuropa führten, arbeitete er mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Marek Janowski oder Sir Simon Rattle zusammen. Bereits 21-jährig erhielt er einen Zeitvertrag als Soloklarinettist des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. 2015 führte sein Weg weiter zum Sinfonieorchester Wuppertal, wo er als stellvertretender Soloklarinettist engagiert war. Seit 2016 ist Christoph Schneider 1. Soloklarinettist der Deutschen Oper am Rhein Duisburg.

Meisterkurse besuchte er bei Ralph Manno, Johannes Peitz, Johannes Gmeinder, Karl Leister, Nina Jansen-Deinzer und Francois Benda sowie Kammermusikkurse u.a. mit Andrea Lieberknecht, Dag Jensen, Ulf Rodenhäuser, Klaus Thunemann, Radovan Vlatkovic und Ingo Goritzki . Dokumentiert ist sein musikalisches Schaffen außerdem durch zahlreiche Rundfunkproduktionen bei WDR, SWR, BR oder dem Deutschlandfunk.

Neben seiner Tätigkeit als Klarinettist komponiert und arrangiert er Werke, etwa für Klarinette und Klavier oder Bläserquintett.

 

 

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